Flor de Luna - ein Comic für Cigarrenliebhaber
Zwei Jahrhunderte, zwei Familien, eine grosse Liebe, Sex, Schiessereien, Morde, Intrigen – voilà, darauf haben wir gewartet: eine grosse Comic-Serie rund um
die Cigarre. Soeben ist der dritte Band von «Flor de Luna» erschienen, der dern ersten Teil zum Abschluss bringt.
Darin geht’s einerseits um den Spanier Diego Antonio Castellano, der 1825 nach Kuba auswandert, den Tabakanbau beginnt und später die Cigarrenfabrik Flor de Luna gründet, immer unter Druck durch seinen Widersacher und Bösewicht Miguel Garcia Portero. Und andererseits in der Gegenwart um Charles Portero, Cigarrenhändler in Genf und seinen Privatsekretär Antoine Chatel. Doch mehr sei hier noch nicht verraten. Ausser, dass neben dem herrlich blutigen Plot eine gehörige Dosis Cigarren-Wissen in das Werk verpackt ist, das von einem alten Bekannten stammt: «Directeur de la série» ist kein Geringerer als der Genfer Cigarren-Spezialist Vahé Gérard, auf dessen Anregung einer seiner Kunden, der Verleger Jacques Glénat aus Grenoble, die Serie startete, die vorerst auf insgesamt zwölf Bände angelegt ist und 2012 abgeschlossen werden soll. Einziger Schönheitsfehler: Die Comics gibt’s (vorerst) nur auf Französisch.
Flor de Luna, Verlag Glénant, Band 1–3, je CHF 19.30
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