Peter Hartmeier

Peter Hartmeier: «Rauch ist ein Symbol für glückliche, aber flüchtige Momente»

Er ist einer der bekanntesten Journalisten der Schweiz: Peter Hartmeier hat im Mai sein Amt als Chefredaktor des Tages-Anzeigers abgegeben und wechselt in einen ruhigeren Job. CIGAR sprach mit ihm über Medien, Wirtschaft, Politik und über das Rauchen.

Interview: Heini Lüthy

Peter Hartmeier, Sie waren während sechseinhalb Jahren Chefredaktor einer der grössten Zeitungen der Schweiz, jetzt werden Sie Verleger eines Provinz­blattes. Ist dies eine Degradierung oder sind Sie einer der wenigen sehr klugen Menschen, die sich rechtzeitig vom Stressjob zurückziehen, um das Leben mehr zu geniessen?
Moment! Ich habe schon als Chefredaktor des Tages-Anzeigers das Leben genossen. Klar ist dies ein Job, in dem man fünf, sechs oder sieben Tage die Woche mindestens zehn Stunden arbeitet. Aber er ist dermassen faszinierend, dass ich ihn wirklich genossen habe.

Und von Zürich in die Provinz zu wechseln macht Ihnen nichts aus?
Ich mache die Unterscheidung Grossstadt – Provinz gar nicht. Die Schweiz ist so überschaubar, dass dieser Unterschied ­relativ ist. Langweilige Kleinbürger finden Sie übrigens auch in Zürich. Ausserdem habe ich während der ganzen Zeit beim Tages-Anzeiger in Schaffhausen gewohnt und die tägliche Fahrt in die Grossstadt genossen.

Bleibt noch die Frage der Degradierung.
Man sollte Chancen packen, wenn man den Eindruck hat, man müsse eine neue Erfahrung machen. Nach fast sieben Jahren als Chefredaktor fühlte ich mich reif für eine neue Auf­gabe: Ich werde weiterhin in der gleichen Branche tätig sein wie heute, in jener Branche, in der ich mein ganzes Leben lang gearbeitet habe. Ich habe die Medienbranche von der Pike auf kennengelernt, und sie begeistert mich jeden Tag aufs Neue – noch immer!

Bleiben wir gleich bei der Branche. Sie sind seit über 30 ­Jahren als Journalist tätig. Wie hat sich die Medienlandschaft der Schweiz in dieser Zeit verändert?
Neu ist sicher die Schnelligkeit, mit der alles abläuft. Geändert hat sich aber auch die Rolle des Journalisten: Als ich in diesem Beruf anfing, entschied der Journalist allein, über welche ­Themen die Öffentlichkeit zu diskutieren hat; die Journalisten haben Themen «gemacht». Heute, in der Online-Welt, liest der Konsument aus, was ihn interessiert, er gründet eine Internet-Seite, er schreibt Blogs – er nimmt also auf die Themensetzung direkt Einfluss. Dadurch hat der Journalist die Monopolstellung verloren, alleine den öffentlichen Diskurs zu bestimmen. Mit dieser Veränderung des Berufs ist auch dessen Funktion der Sinngebung verloren gegangen.

Sinngebung? Eine andere Rolle gewiss, aber was hat das mit Sinn zu tun?
Früher bezog der Journalist seine Berufslegitimation aus der Tatsache, dass er den öffentlichen Diskurs ermöglichte und bestimmte. Was nicht in der Zeitung stand, was nicht im Radio und Fernsehen ausgestrahlt wurde, fand nicht statt. Heute ist dies nicht mehr der Fall. Millionen von Menschen schalten sich dank dem Internet in die öffentliche Debatte ein. Ein Punkt allerdings ändert sich nicht: Professionell gemachte, unabhängige Medien tragen entscheidend zur Qualität der Gesellschaft und der Demokratie bei.

Das Internet mache den Journalismus besser, hat kürzlich ­Mathias Döpfner, oberster Chef des grössten deutschen Verlagshauses Axel Springer gesagt. Was meinen Sie dazu?
Je weniger die Quellen im Internet überprüfbar sind, je beliebiger die Informationen werden, je unermesslicher ihre Flut wird, desto mehr braucht es Orientierungshilfen, an denen sich die Konsumenten orientieren können. Diese Hilfen ­bieten vor allem bekannte Marken, Labels, deren Inhalte von profilierten Redaktionen verantwortet werden.

Geben Sie uns bitte ein Beispiel.
Unser Newsnetz von Tages-Anzeiger, Berner Zeitung, Bund, Basler Zeitung und Thurgauer Zeitung hat aus dem Grund ­Erfolg, weil der Nutzer weiss, dass hinter diesen schnellen ­Inhalten die Vertrauenswürdigkeit von über hundertjährigen Titeln steht.

Wie ist denn das Verhältnis zwischen Online-Medien und den guten alten Zeitungen?
Print und Online sind zwei ganz verschiedene journalistische Formen. Ein Printprodukt muss Geschichten von A bis Z ­erzählen, ausführlich, mit recherchierten Hintergründen, mit Bildern, mit erklärenden Grafiken und Tabellen. Print ist ­immer «zu spät» – daraus ergibt sich eine bestimmte journalistische Qualität, ein bestimmter Stil. Online muss rasch berichten, muss berichten. was im Moment passiert. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Als sich die Auseinandersetzungen mit dem deutschen Finanzminister Steinbrück zuspitzten, wollten wir für den Tages-Anzeiger ein Interview mit ihm führen. Ich habe persönlich im Sekretariat seines Pressesprechers angerufen, wurde aber von der Vorzimmerdame heruntergeputzt. Die rüde Absage habe ich dann in einem kurzen Text auf unserer ­Online-Ausgabe zusammengefasst und gleichzeitig auf den grossen Hintergrund-Artikel hingewiesen, der am nächsten Tag in der Zeitung erscheinen würde.

Haben Sie dadurch das Interview bekommen?
Nein, ich habe diese Geschichte erwähnt, um die verschiedenen Funktionen von Online- und Print-Journalismus zu ­verdeutlichen.

Das Internet ist ja ein interaktives Medium. Was bedeutet dies für den Journalismus?
Auf unserer Website bekommen wir auf bestimmte Artikel ­sofort Dutzende oder gar Hunderte von Reaktionen, die oft unausgegoren sind, aber die aktuelle Stimmung der Leute sehr gut wiedergeben. Die Leserbriefe für die Zeitung werden in der Regel zwei, drei Tage später geschrieben und sind deshalb meist auch reflektierter. Das sind zwei verschiedene Arten von Reaktionen – eigentlich ist es sehr ähnlich wie mit den verschiedenen Formen von Artikeln, die ich beschrieben habe. Und ich finde es fantastisch, dass wir sowohl Print- als auch Online-Medien machen.

Peter Hartmeier, 57, begann seine journalistische Karriere 1977 beim «Badener Tagblatt». Danach war er Auslandredaktor der «Weltwoche», stellvertretender Chefredaktor der «Luzerner Neusten Nachrichten» und ab 1985 Chefredaktor des damals neu gegründeten Magazins «Politik und Wirtschaft».
Nach dessen Zusammenlegung mit der «Bilanz» wurde er dort Co-Chefredaktor und Herausgeber. Von 1996 bis 2001 arbeitete er als Geschäftsführer der Verlegerorganisation «Verband Schweizer Presse» gewissermassen auf der anderen Seite.
Danach kehrte er zurück, zuerst als Leiter der Unternehmenskommunikation des Tamedia-Verlags, der den Tages-Anzeiger herausgibt. Ende 2002 wurde er dessen Chefredaktor. Jetzt wechselt er als Verleger zur «Thurgauer Zeitung», die ebenfalls zum Tamedia-Konzern gehört.

Was denken Sie, wie sich diese weiter entwickeln werden und wie die Medien und die Medienwelt in fünf, zehn Jahren ­aussehen werden?
Es wird eine klare Unterteilung. Auf der einen Seite wird es Gratis-Medien geben, die Nachrichten zusammenfassen und rasch und breit unter die Leute bringen. Auf der anderen Seite Zeitungen, die die Ereignisse fundierter aufbereiten und zusätzlich kommentieren – dies für eine Minderheit, die bereit ist, dafür Geld auszugeben. Neben diesen Zeitungen wird es eine Handvoll guter Online-Informationsdienste geben, etwa von Tageszeitungen, die vertieften Inhalt anbieten, für den man ebenfalls bezahlen muss.

Sie geben also den gedruckten Zeitungen und sogar den ­bezahlten Zeitungen nach wie vor eine Chance?
Ich bin davon überzeugt, dass Zeitungen und Zeitschriften aus Papier bestehen bleiben und vielleicht sogar wieder eine ­Renaissance erleben werden. Wir leben in einer sinnlichen, Design-orientierten Welt, in der Bilder wichtig sind.

Meinen Sie damit vor allem junge Leserinnen und Leser?
Die Jungen – das sehe ich bei meinen eigenen mittlerweile fast erwachsenen Kindern – werden klüger. Sie denken internationaler, sie entdecken neue Märkte. Sie probieren neue Dinge aus. Wenn man tagsüber ein ausgezeichnetes Mittagessen ­einnimmt, kann man dennoch am Abend bei McDonald’s ­einen Hamburger essen. Genau so wird der aufgeklärte ­Medien-Konsument zwischen den verschiedenen Medien­formen hin und her surfen.

Wie beurteilen Sie die Qualität im hiesigen Journalismus? Die Journalisten geniessen ja nicht gerade einen makellosen Ruf – vor Kurzem hat die Zeitschrift «Das Beste» eine Umfrage veröffentlicht, die erbracht hat, dass Journalisten unter 20 ­Berufsgruppen auf einem der hintersten Plätze liegen, was das Vertrauen angeht: Nicht einmal 30 Prozent der Leute in der Schweiz haben ein hohes oder sehr hohes Vertrauen in diesen Berufsstand.
Ich bestreite energisch, dass das schlechte Image etwas mit der Qualität des Journalismus zu tun hat.

Womit dann?
Viele Leute haben das Gefühl, sie seien für ihre Meinungsbildung abhängig von den Medien, sie seien den Journalisten ausgeliefert und das macht sie misstrauisch. Das angeschlagene Image beschäftigt mich durchaus, aber auf der anderen Seite sehe ich vielen junge Menschen in unsere Branche strömen – so schlecht kann es mit dem Ansehen unserer Journalisten also doch nicht sein.

Was sagen Sie zum immer wieder gehörten Urteil, die Medien und die Journalisten in der Schweiz stünden politisch links?
Dieser pauschale Vorwurf stimmt sicher nicht! Journalisten decken Schwachpunkte auf, ob es nun Wirtschaftsjournalisten sind, die über Manager und Unternehmen berichten, oder politische Journalisten, die über Regierende schreiben. Lobeshymnen und Positivgeschichten braucht es in jedem Medium, gewiss, aber es gehört nun einmal zur Rolle der Medien, Fehler und Widersprüche aufzudecken.

Sie waren viele Jahre Chefredaktor von Wirtschaftsmagazinen. Was sagen Sie zur Wirtschaftslage, macht sie Ihnen Angst?
Angst nicht, nein! Ich bin mir bewusst, dass wir uns in einer ganz schwierigen Situation befinden. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass wir in der Schweiz konkurrenzfähig sind – nicht zuletzt dank unsere Klein- und Mittelunternehmen. Dann denke ich an den Tourismus, der auf hoher Qualität, auf guter Gastronomie und auf einer intakten Umwelt basiert. ­Zudem ist unsere Bevölkerung gut ausgebildet. Weiter ha­ben wir gezielt hoch qualifizierte Ausländer geholt, die uns dabei helfen, die Wirtschaft weiterzuentwickeln: Wir sind multi­kulturell im besten Sinne des Wortes. Zudem beobachte ich mit grossem Vergnügen die junge Generation, welcheüber Lehre und Fachhochschulen, über Universitäten imIn- und Ausland, über Arbeitseinsätze in der ganzen Welt sich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Deshalb bin ich der Überzeugung, dass die Schweiz gute Chancen hat für die Zukunft. Wir sollten nicht immer nur von der furchterregenden Krise ­reden!

Sie sind ein politischer Mensch. Wie beurteilen Sie die politische Situation der Schweiz?
Der Bundesrat mit seinen sieben Mitgliedern übernimmt ­keine Führung in dieser schwierigen Phase. Jeder Bundesrat kümmert sich um sein eigenes Departement und orientiert sich an seiner eigenen Partei. Die Parteien wiederum ent­wickeln sich inhaltlich auseinander und verfolgen völlig ­unterschiedliche Ziele. Dieses Gremium ist nicht in der Lage einen Konsens zu finden, wie sich dies für eine Geschäfts­leitung gehört.

Wie sollte denn die politische Diskussion und wie sollte unser Land geführt werden?
Diskussionen sollen hart geführt werden, aber unsere Politik und unsere Politiker haben in der jüngeren Vergangenheit viel an politischer Kultur eingebüsst. Es befremdet mich sehr, wenn ich erlebe, wie sich Politiker von links bis rechts über unser Land äussern und so tun, als ob wir am Rand des ­Abgrunds stünden. In Wirklichkeit steht die Schweiz, nicht zuletzt dank ihrem Mittelstand, sehr solid da.

Sie sind ein Liberaler im klassischen Sinn, etwa in der Tradition des ursprünglichen Freisinns. Man hört oft, in der Schweiz werde immer stärker reglementiert, alles werde mit Gesetzen geregelt. Ist dies so, und finden Sie dies eine gute Entwicklung?
Wenn Sie die Frage so stellen, ist die Antwort klar: Nein. ­Anderseits sind die Reglemente Ausdruck unserer «Staatssehnsucht»: Ein Teil der Bevölkerung erwartet immer mehr Schutz und Unterstützung vom Staat – die Kehrseite sind dann eben Reglemente. Diese Konsequenzen müssen wir klarer ­aufzeigen. Wir sollten nicht jede nur denkbare Ausnahme­situation zu regeln versuchen sondern uns vielmehr von der grossen Mehrheit der Menschen leiten lassen: Die meisten Menschen sind nämlich friedlich und belästigen ihre Nachbarn nicht.

Damit sind wir beim für Cigar brennenden Thema der Rauchverbote. Müssen wir Sie überhaupt fragen, wie Sie dazu ­stehen?
Ich habe nie Zigaretten geraucht. Mit 18, 19 Jahren habe ich angefangen Villiger Kiel zu rauchen. Im Lauf meines Lebens habe ich die ganze Palette von Stumpen und Cigarren aus­probiert – durchaus moderat, etwa eine Cigarre pro Woche. Ich habe meist im Freundeskreis geraucht. Ich war glücklich und zufrieden, wenn ich das Essen und Trinken mit Rauchen beschliessen konnte. Ich fühle mich in Gesellschaften wohl. Ich mag Einladungen und gebe auch gern Einladungen. Ich bin gerne mit interessanten Menschen zusammen. Dabei darf nach dem Essen durchaus auch geraucht werden. Ich bin mir aber bewusst, dass diese Einstellung heute nicht mehr mehrheitsfähig ist. Deshalb rauche ich selten in Restaurants, sondern vorwiegend zu Hause.

Das ist allerdings keine sehr harte Aussage zu den Rauch­verboten.
Meiner Ansicht nach müssten Fumoirs eingerichtet werden. Noch besser wäre es, jeden Wirt selber entscheiden zu lassen, ob er das Rauchen in seinem Lokal zulassen will oder nicht. Er könnte ja auch festlegen zu welchen Zeiten geraucht ­werden darf. Dann bräuchte er nur noch ein Schild ausserhalb seines Restaurants, auf dem dies kommuniziert würde. Die Gäste könnten dann selber entscheiden, ob sie hier essen wollen oder nicht. Der Wirt müsste selbstverständlich auch das ­Personal bei der Einstellung darüber informieren – auch sie sollten selber entscheiden können, ob sie in einem total ­rauchfreien Restaurant oder nicht arbeiten möchte.

Man kann ja draussen rauchen.
Letzte Woche war ich in Italien, wo bekanntlich das Rauchen in den Restaurants generell verboten ist. Das sieht sehr seltsam, ja unsympathisch aus, wenn die Raucher draussen auf dem Trottoir herumstehen. Und für diejenigen, die drinnen am Tisch sitzen ist es ungemütlich, wenn andere während des Essens zum Rauchen nach draussen rennen. Ein Tisch mit ­Cigarrenrauchern, vertieft in eine Diskussion, hat für mich ein Flair von Asthetik. Und wenn Frauen dabei sind – ich kenne auch Frauen, die Zigarren rauchen – sogar ein Flair von ­Erotik.

Was bedeutet Ihnen Rauchen überhaupt?
Rauchen ist Ausdruck von Zeit haben, von Entspannung, von Gesellschaft mit angenehmen Menschen, von ­Sinnieren. Ich schaue gern dem aufsteigenden Tabakrauchzu: Er ist für mich Symbol für glückliche, aber flüchtige Momente.

Wo und bei welchen Gelegenheiten rauchen Sie?
Wie gesagt vor allem in Gesellschaft, und am liebsten in der Familie. Bei uns ist es Tradition, den Sonntagabend gemeinsam zu verbringen; wir sind alle beruflich und in der Schule so engagiert und an verschiedenen Orten unterwegs, dass wir uns unter der Woche selten sehen. Und den Sonntagabend beschliesse ich meist mit einer Zigarre.

Was sagen denn die anderen Familienmitglieder dazu?
Die Tochter reklamiert – wie Sie aus meiner Antwort schliessen dürfen, vergeblich, – der Sohn schaut distanziert, und ­meine Frau, übrigens als Pharmazeutin eine durchaus ge­sundheitsbewusste Person, raucht dann selber eine oder zwei Zigaretten.

Was sagen Sie den Leuten, die auf die Gefahren des Rauchens hinweisen?
Ganz klar: Sucht ist gefährlich. Wer einer Sucht verfällt, ist nicht mehr fähig, sich dem Genuss hinzugeben. Es ist ganz wichtig, dass die Menschen bereits als Jugendliche lernen, dem Genuss zu frönen, aber nicht der Sucht zu verfallen. Wenn man davon ausgeht, dass der Mensch lernfähig ist und einen eigenen Charakter und einen eigenen Willen entwickelt – dann ist er auch genussfähig. Ich bin gegen jede Art von ­Fanatismus. Der Umgang mit Alkohol und Tabak ist Teil ­unserer Gesellschaft. Deshalb lehne ich auch Werbeverbote ab. Ein Werbeverbot für ein zugelassenes Produkt ist ein ­Widerspruch in sich.

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