Lindenhof, Zürich

Ein Platz, mitten in Zürich, der sich den Rauchern auch nach dem ersten Mai nicht verbietet, wo es sich an sonnigen Frühlingsnachmittagen hervorragend sitzt, auf einer nicht einmal ein kleines bisschen verwitterten Holzbank, unter den noch blätterlosen Linden, die Sicht über die Dächer der Stadt, weit weg in die Ferne gleitend.
Geschichtsträchtig ist der Hügel am linken Ufer der Limmat, ein Kraftort für keltische Druiden, Zollstation der Römer und – bis heute – Hauptquartier der Zürcher Freimaurerlogen. Schachspieler finden hier ihre Gegner, Verliebte ihren Freiraum und Raucher ihre ­Ruhe.
Und leicht ist der Abstieg in alle Himmelsrichtungen, wenn das Tageslicht schwindet, die Figurado einem Zipfel gleicht oder wenn der Wind dann doch zu zügig zieht und ein Kaffee oder ein Feuerwasser hinzugezogen werden muss. Dann geht es flugs die steinigen Treppen hinunter an den Rennweg, an die Limmat oder hinüber ins Niederdorf.

Hotel Die Krone, Gottlieben

Das Hotel Die Krone in Gottlieben steht seit dem 17. Jahrhundert am Ufer des Bodensees. Napoleon III., Johann Conrad Hippenmeyer (er gründete 1818 die österreichische Nationalbank), Rosa Tschudi und viele andere haben in dem imposanten Riegelhaus irgendwann einmal gelebt, gelacht, gekocht oder geraucht. Letztes Jahr haben Inhaber ­Raymond Kronig und Designer Conrad Teuscher die Krone in ein zeitloses ­Bijoux verwandelt, in dem nicht nur ausgezeichnet gespeist (Chefkoch ist ­Raphael Lüthy, vormals bei Lampart’s Art of Dining), sondern auch genussvoll geraucht werden kann.
Der Raucherort der Krone liegt im ersten Stock und nennt sich «Madame Pompadour». In der Lounge sorgt ein modernes silberfarbenes Sofa für den nötigen Kontrast zum gebeizten Parkett, das Design-Cheminée spendet offenes Feuer. Auch die Sicht aus dem Fenster, direkt aufs Wasser, ist beneidenswert. Die erlesene Zigarren-Auswahl stammt von der Zigarrenfachhandlung Portmann in Kreuzlingen, dazu stehen zahlreiche Whiskys im Angebot.

Hotel Romeo, Neapel

Das Lebensgefühl in Neapel ist ein anderes, sagt man. Hass und Liebe, Freude und die ­Vergänglichkeit des Lebens ­erscheinen intensiver als anderswo. Und immer wird die Stadt umgeben von einem Hauch Schiesspulver, dem Parfüm gefährlicher Frauen und dem Schweiss böser Männer. Kurzum,Neapel ist der perfekte Ort für eine edle Zigarre und einen sehr, sehr alten Rum.
Den Rum, die Zigarren und das passende Ambiente findet der Suchende im 5-Sterne-Hotel Romeo, direkt beim Hafen, gesegnet mit bemerkenswerter Aussicht. Entworfen wurde der Cigar Room des Romeo Hotels vom japanischen Studio Keno Tange&Associates in Zusammenarbeit mit Don Davidoff. In dem aus Glas und Makassar-Ebenholz bestehenden Raum erschliesst sich dem Raucher eine feine Auswahl an Zigarren von Davidoff, Winston Churchill oder Griffins. Dazu bietet die Bar verschiedene Cognacs, Rums und andere Spezialitäten-Brände an.

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