cigar | Am Big Smoke 2019 stellt Paul Ulrich drei Gin-Sorten vor: Brockmans, Citadelle und Elephant

Am Big Smoke 2019 stellt Paul Ulrich drei Gin-Sorten vor: Brockmans, Citadelle und Elephant

Brockmans
Brockmans ist eine unabhängige englische Gin-Firma, die von den Gründungspartnern Neil Everitt und Bob Fowkes zusammen mit zwei weiteren Freunden gegründet wurde. Mit über 60 Jahren Erfahrung in der Getränkeindustrie und einem reichen Wissen über die Gin-Destillation machten sie sich daran, ein neues Kapitel in der Geschichte dieses berühmten englischen Spirituosen zu schreiben. In ihren Worten: "Das Ziel war es, einen Gin zu kreieren, der so weich und sinnlich ist, dass man ihn pur über Eis trinken möchte".

Brockmans hat inzwischen eine große Fangemeinde von treuen Fans in über 30 Ländern auf der ganzen Welt. Sie wird von Gin-Trinkern und Nicht-Gin-Trinkern gleichermaßen geliebt und hat mittlerweile unzählige renommierte Auszeichnungen erhalten. 

https://ullrich.ch/de/produzenten/brockmans/

 

 

Citadelle:
Fassgelagerte Spirituosen, sind sicherlich nichts Neues. Und das gilt auch für Gin.

Im Jahr 2008 sorgte Alexandre Gabriel für Aufsehen, als er genau das tat - die Herstellung des fassgelagerten Citadelle Reserve. Seit fast einem Jahrhundert hatte niemand einen gereiften Gin gesehen. Damals, als Glas zu zerbrechlich und teuer war und Kunststoff und Edelstahl nicht existierte wurde Gin in Holzfässern transportiert. Mit Citadelle Reserve feierte Maison Ferrand die Wiedergeburt der goldenen Ära der Gins. Was 2008 als Experiment begann und mit einigen neugierigen Barkeepern und Freunden geteilt wurde, hat sich zu einem Gin entwickelt, der heute von Barkeepern und Konsumenten wegen seines unterschiedlichen Geschmacksprofils sehr geschätzt wird.

Nach mehrjährigen Experimenten perfektionierte Gabriel sein Rezept: Fünf Monate lang fügte er 3 Pflanzenstoffe - Yuzu, Genepi, Bleuet- und Ruhe-Gin in fünf verschiedenen Holzfässern - Akazie, Maulbeere, Kirsche, Kastanie und Französische Eiche - hinzu.

https://ullrich.ch/de/citadelle/

Elephant:
Erzeugt wird Elephant-Gin in Schwechow, 80 Kilometer vor Hamburg gelegen. Tessa und Robin Gerlach brachten die Idee für ihr Produkt von einer Afrikareise mit, arbeiteten für seine Entwicklung mit Fachleuten zusammen und testeten viele Monate lang, bis das Ergebnis ihren Vorstellungen entsprach. Es kann sich auch sehen lassen: World Spirits Award 2017: Gold; The Spirits Masters 2017: Gold, sowie schon beim World Spirits Award 2016 Double Gold. 

Afrikanische Kräuter treffen auf deutsche Gründlichkeit, so im Elephant Gin. Das Destillat aus Hamburg setzte von Anfang an auf höchste Qualität und ist mittlerweile vielfach preisgekrönt: Im Elephant-Gin treffen die Aromen von getrocknetem Wermut und den Pflanzen Buchu, Teufelskralle und Löwenschwanz aus Südafrika auf frische Äpfel und Quellwasser aus Deutschland. Dazu gesellen sich, aus Malawi kommend, gemahlene Früchte vom Baobab oder Affenbrotbaum. Weitere Botanicals sind Holunderblüten, Lavendel, Schalen von süssen Orangen, Latschenkiefernadeln, Kassienrinde, Ingwer und Pimentbeeren. Diese 14 Botanicals zusammen verleihen dem Elephant-Gin dieses besonders milde, aber sehr komplexe Bouquet mit den balancierten blumigen, fruchtigen, kräuterigen und würzigen Noten.

Elephant-Gin wird in einer dampfbeheizten 500-Liter-Kupferbrennblase traditionell destilliert, es ist eine Obstgeistanlage von Arnold Holstein. Vieles in der Produktion und Verpackung ist Handwerk: von Hand werden auch die Flaschen nummeriert und mit gedrehten Kordeln verziert. Das dreieckige Etikett erinnert an eine Briefmarke, die Rückseite des Rückenetiketts, und darum von vorne sichtbar, ist eine alte illustrierte Karte der Südküste Afrikas. Von dort kommt auch das Rezept des Cocktails Tembe: 50 Milliliter Elephant-Gin, je ein Spritzer Absinth und Lillet blanc, ein Zitronenschalenstreifen und etwas schwarzer Pfeffer. https://ullrich.ch/de/elephant/

 

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