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Einst war die Feuerstelle das Zentrum des Hauses. Der Feuerring bringt diese Tradition zurück und erfreut Designliebhaber und Feinschmecker gleichermassen.

Text: Sarah Kohler
Foto: Dennis Savini

Wie man das Feuer zähmt? Bildhauer Andreas Reichlin aus Immensee hat auf diese Frage seine ganz eigene Antwort gefunden: Auf der Suche nach einer gesunden Art des Grillierens, bei dem ihm die Dämpfe von verbrennnendem Fett keine Magenschmerzen mehr bereiten, entwickelte er 2009 den Feuerring. Will heissen: Er schweisste schlicht und ergreifend eine Grillfläche aus Stahl um die Flammen.

Mit diesem genauso simplen wie bestechenden Konzept in formvollendeter Schönheit feiert Reichlin seither beachtliche Erfolge. Das Original mit seiner patentierten Verschweissung zwischen Grillfläche und Schale, die dafür sorgt, dass das Material auch nach grösster Hitze wieder in seine Ursprungsform zurückfindet, ist inzwischen in 15 Grössen und Formen (ab 4100 Franken) erhältlich – passt in irgendeiner Version also in jeden Garten. Die D100- bis D120-Reihe des Feuerrings zum Beispiel sorgt mit ihrer Bodennähe für archaisches Lagerfeuerfeeling, während sich die Ovum-Modelle für jene leidenschaftlichen Grillmeister anbieten, die bei der Arbeit gern stehen bleiben.

Doch nicht nur in seiner Ästhetik beweist sich das minimalistische Design als wandelbar und anpassungsfähig, sondern auch in seiner funktionellen Vielfalt. Das haben nicht zuletzt die Profiköche entdeckt, für die Reichlin besonders hohe und grosse Modelle des Feuerrings entwickelt hat: Ob Fleisch scharf anbraten, Gemüse schonend garen, Risotto kochen oder Brot backen – sie bereiten auf dem Feuerring mit seinen unterschiedlichen Temperaturzonen bisweilen ganze Menüs zu.

feuerring.ch

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